Gemeinde TV neu im Kabelfernsehen
Ab sofort können die News-Sendungen der Gemeinde TVs Aesch, Arlesheim und Reinach auch über das Kabelfernsehen empfangen werden. Die interGGA stellt den Gemeinden ihren Testkanal dafür zur Verfügung.
Seit mehr als einem Jahr produziert die Firma Fadeout GmbH für Aesch, Arlesheim und Reinach das Gemeinde TV. Die 5-7 minütigen Nachrichtensendungen werden alle zwei beziehungsweise vier Wochen auf den Webseiten der jeweiligen Gemeinden als Video aufgeschaltet und können dort, das heisst am Computer angeschaut werden. Jetzt warten die Gemeinden mit einer zusätzlichen Anwendung auf: Ergänzend zur Internet-Ausstrahlung kann das Gemeinde TV neu auch über das Fernsehen empfangen werden. „Wir übertragen die Internet-Sendungen unverändert auf den Testkanal der interGGA. Dort werden sie in einer Endlosschlaufe stündlich wiederholt”, erläutert die Aescher Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger. „Wir erwarten, dass wir den Zuschauerkreis für unsere Sendungen damit bedeutend erweitern können. Die Gemeinde erreicht mit ihren Informationen also wesentlich mehr Einwohnerinnen und Einwohner und hat zudem ein besseres Nutzenverhältnis für die aufgewendeten Kosten.”
Verschiedene Medien werden vernetzt
Am Konzept der Sendungen ändert sich durch die Fernsehausstrahlung nichts, wie Alexander Meyer, Inhaber der Firma Fadeout GmbH und Produzent der Sendungen, erklärt: „Das Gemeinde TV bleibt weiterhin eine Internet-Anwendung. Aber der Trend wendet sich heute eindeutig hin zu einer Vernetzung der verschiedenen Medien. Schon heute surfen viele Internetnutzer am Fernsehbildschirm, und das Digitalfernsehen breitet sich aus. Wir wollen diese Vernetzung für uns nutzen. Die Sendungen dienen als ‚Anreisser’. Ziel ist, dass immer mehr Personen aus der Bevölkerung gut über die Gemeinde informiert sind und die Publikationen auf den Gemeindewebseiten nutzen.”
Trägerschaft bleibt bei den Gemeinden
Entstanden ist die Idee in einer Projektgruppe, welche sich an der Birsstadt-Tagung 2008 gebildet hatte. Damals wurde vereinbart, dass die Gemeinden eine nähere Zusammenarbeit und weitere Anwendungsmöglichkeiten im Bereich des Gemeinde TV prüfen sollen. „Als wir bei der interGGA mit unserer Idee vorstellig wurden, stiessen wir auf offene Türen”, erzählt Marianne Hollinger. Der Verwaltungsrat der GGA sei sofort bereit gewesen, die nötigen technischen Anschaffungen zu bewilligen. Wie Guido Wemans, Verwaltungsrat der interGGA erklärt, sei dafür vor allem die Tatsache ausschlaggebend gewesen, dass die Trägerschaft des Gemeinde TV bei den Gemeinden liegt. „Das Gemeinde TV ist keine privatwirtschaftliche Fernsehstation, sondern ein Informationsmedium der Gemeinden, welche letztlich auch unsere Kunden sind. Darum haben wir zu dieser innovativen Idee gerne Hand geboten.”

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