Pressemitteilungen

interGGA und EBM Telecom schalten neue SRG HD-Sender auf

Am 29. Februar schaltet das Schweizer Fernsehen die sechs Schweizer TV-Programme in hochauflösender HD-Qualität auf. Die interGGA und die EBM Telecom liefern diese SRG-Sender sowie die HD-Sender ORF eins, ORF 2 und Channel 4 ihren Kundinnen und Kunden ohne Zusatzkosten. Die grossangelegte HD-Aufschaltung bedingt einen neuen Sendersuchlauf bei allen Empfangsgeräten.

Die Anzahl verfügbarer HD-Sender (HD=High Definition, d.h. hochauflösend) nimmt ständig zu. Ab dem 29. Februar werden die sechs Schweizer Programme SF 1, SF zwei, TSR 1 und 2 sowie RSI La 1 und La 2 in HD ausgestrahlt. Bereits im Mai folgen die nächsten HD-Programme, so dass dann schon knapp 30 Sender in HD verfügbar sein werden. Neue Fernsehgeräte haben bereits Digitalempfänger DVB-C HD eingebaut.

Gleichzeitig verliert das analoge Fernsehen an Bedeutung: Analogsender werden sukzessive durch digitale und HD-Sender ersetzt. Da diese zusätzlichen Sender jedoch mehr Platz benötigen, müssen die interGGA und die EBM Telecom – wie auch alle anderen Kabelnetzunternehmen – Anpassungen im Frequenzraster vornehmen: Die Sender müssen neu platziert und teilweise vom analogen ins digitale Angebot verschoben werden. Aus diesem Grund sollten die Kundinnen und Kunden am 29. Februar bei ihren Fernsehgeräten einen neuen Suchlauf durchführen. Details dazu werden alle Haushalte der betroffenen Gemeinden Mitte Februar erhalten.

Was passiert am 29. Februar?

Am 29. Februar 2012 im Laufe des frühen Morgens schalten die interGGA und die EBM Telecom mehrere Programme in HD-Qualität auf. In der Folge werden die analogen und digitalen Sender neu geordnet. Dies hat zur Folge, dass die analogen und digitalen Sender nicht mehr an ihrem bisherigen Platz zu finden sind. Darum müssen Kundinnen und Kunden im Laufe des 29. Februar – frühestens ab 6 Uhr morgens – einen Sendersuchlauf durchführen.

Nach dem Suchlauf werden die TV-Sender in einer neuen Reihenfolge auf dem Fernsehgerät gespeichert. Diese Reihenfolge orientiert sich an den Sehgewohnheiten der meisten Kundinnen und -Kunden. Wer eine andere Reihenfolge bevorzugt, kann die Sender manuell sortieren.

Unterstützung beim Sendersuchlauf

Hinweise zur Durchführung eines Sendersuchlaufs und zur manuellen Sortierung der Sender finden sich in den Bedienungsanleitungen aller Fernsehgeräte. Unter www.intergga-ag.ch und www.ebmtv.ch finden Kundinnen und Kunden Suchlauf-Anleitungen für die gängigen digitalen TV-Geräte. Unterstützung bieten auch alle TV-Fachhändler. Eine Adressliste findet man unter www.intergga-ag.ch und www.ebmtv.ch. Auskünfte während der Umstellungsphase geben auch die interGGA (Tel. 061 599 55 55) und die EBM Telecom (Tel. 061 415 42 00).

Wie können die neuen HD-Angebote empfangen werden?

Die Kunden der interGGA und der EBM Telecom empfangen überall digitales TV in HD-Qualität. Auch an mehreren Geräten und bei gleichzeitiger Nutzung von Internet und Telefonie. Bei der interGGA und EBM Telecom wird das digitale Grundangebot nicht verschlüsselt und – abgesehen von den GGA-Gebühren – kostenlos gesendet. Kunden benötigen für den Empfang von digitalem TV entweder ein neueres TV-Gerät mit eingebautem DVB-C HD-Tuner oder einer HD Set-Top-Box, welche im Fachhandel erhältlich ist.

Welche analogen Sender werden abgeschaltet?

Da die neuen HD-Sender mehr Platz im Frequenzraster benötigen, muss die interGGA folgende analoge Sender abschalten: BBC Entertainment, BBC World News, Das Vierte, M 6, MDR, NDR, n-tv, Schweiz 5, Sport 1, TRT Int., TVE.

Zehn dieser Sender können aber nach wie vor als digitale Programme empfangen werden. Überdies werden 7 weitere digitale Sender aufgeschaltet. Die interGGA und die EBM Telecom bieten ihren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, das digitale Grundangebot ohne zusätzliche Mehrkosten zu empfangen.

Die meisten Fernsehsender verbreiten ihre Programme bereits heute nicht mehr analog. Dennoch wandelt die interGGA für die Kunden mit älteren Fernsehgeräten immer noch 39 Programme in analoge Signale um.

 

Reinach, 30. Januar 2012

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Geplanter Unterbruch in Binningen

Um die ständig wachsende Zahl von Internet-Nutzern mit einer gleichbleibend optimalen Leistung bedienen zu können, muss die GGA-Ortszentrale in Binningen ausgebaut werden. Zeitgleich wird auch ein altersbedingter Geräteersatz vorgenommen.

Die Arbeiten werden am Mittwoch, 14. Dezember 2011, zwischen 02.00 und 06.30 Uhr ausgeführt. Währenddessen ist mit einem Unterbruch aller Dienste (Radio/TV, Internet und Kabeltelefonie) zu rechnen.

Unterbruch des Internet- und Telefonie-Dienstes auf dem Breitbandnetz der interGGA

Der Erfolg der Internet- und Telefonie-Dienste und die technische Entwicklung erfordern einen weiteren Ausbauschritt. Dieser Schritt erhöht die verfügbare Bandbreite um das Doppelte und sichert die Qualität trotz stetig wachsendem Verkehr auch in Zukunft nachhaltig.

Durch die damit verbundenen Arbeiten kommt es am Mittwoch, 23. November 2011 zwischen 02:00 und 06:00 Uhr zu einem Unterbruch des Internet- und Telefonie-Dienstes auf dem Breitbandnetz der interGGA. Das heisst, während dieser Zeit ist weder das Telefonieren noch das Surfen im Internet oder das Senden und Empfangen von E-Mails möglich. Bitte beachten Sie, dass allen Privatkunden eine neue IP-Adresse zugewiesen wird. Wir empfehlen Ihnen daher, nach dem IP-Wechsel Ihren Wireless-Router neu zu starten.

Der Radio- und TV-Empfang – analog und digital – ist normal verfügbar.

Betroffen sind alle Gemeinden, welche von der interGGA versorgt werden.

Die interGGA dankt ihren Abonnentinnen und Abonnenten im Voraus bestens für das Verständnis.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
ImproWare AG, Breitband.ch, Tel. 061 826 93 07, info@breitband.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8:30-12:00 Uhr und 13:30-19:30 Uhr

Ausfall in der Kopfstation der interGGA AG

Ein Gerätedefekt führte am Donnerstagabend, 13. Oktober 2011, um ca. 19.45 Uhr in der Kopfstation der interGGA AG in Reinach zu einem Totalausfall aller analogen und digitalen TV- und Radio-Programme. Die durch das Netzüberwachungssystem alarmierte Pikettorganisation lief unverzüglich an, so dass der Unterbruch um ca. 20.30 Uhr behoben war.

Die interGGA AG bittet Ihre vom Ausfall betroffenen Kundinnen und Kunden für die hervorgerufenen Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Aufschaltung neuer TV-Sender

Am 30. März wurden die digitalen TV-Sender joiz, joiz HD und Anixe HD aufgeschaltet. Auf die dadurch erfolgte Änderung des Programm-Rasters reagierten nicht alle TV-Geräte und Set-Top-Boxen gleich. Bei gewissen Modellen kann es vorkommen, dass die automatische Einreihung der neuen Programme nicht richtig erfolgt und die neuen Sender unter Umständen nicht erkannt werden. Die interGGA empfiehlt in solchen Fällen einen digitalen Suchlauf durchzuführen. Dieser kann über das Menu der Empfangsgeräte gestartet werden.

Die interGGA bittet betroffene Kunden um Entschuldigung; weist aber darauf hin, dass sie als eine der wenigen Kabelnetzunternehmen keinen Modell-Zwang kennt und die Abonnenten ihre Geräte frei wählen können. Bei der kundenfreundlichen freien Wahl der Empfangsgeräte kann es vorkommen, dass gewisse Modelle nicht optimal ausgerüstet sind und bei jeder Neuaufschaltung ein digitaler Sendersuchlauf erforderlich ist.

Unterbruch der Kabelkommunikationsdienste im Kabelnetz der interGGA

Im Bestreben die Sicherheit des Glasfaser-Netzes der interGGA noch weiter zu erhöhen, wird der Glasfaser-Hauptknotenpunkt bei Dornach-Brugg von der jetzigen oberirdischen Kabine in eine unterirdische Installation verlegt. Damit kann in Zukunft eine durch einen Verkehrsunfall verursachte Beschädigung der Glasfaserkabel an dieser vielbefahrenen Strasse ausgeschlossen werden.

Die für die Verlegung notwendigen Spleissarbeiten werden in der Nacht von Dienstag, 29. März auf Mittwoch, 30. März 2011 durchgeführt. Dazu müssen sämtliche Kommunikationssignale von Radio/TV, Internet und Telefonie unterbrochen werden. Der Unterbruch dauert von Mitternacht bis 06:00 Uhr.

Von diesem Unterbruch sind folgende Gemeinden betroffen: Arlesheim und Dornach (ganzes Gemeindegebiet) sowie Reinach (Gebiet Gstadstrasse), Witterswil, Bättwil, Hofstetten, Flüh, Mariastein und Metzerlen (ganzes Gemeindegebiet).

In allen anderen Gemeinden sind die folgenden TV- und Radio-Programme (analog und digital) vom Unterbruch betroffen:
Tele Basel, Star TV, VIVA Schweiz/Nickelodeon, Schweiz5, 3+, SSF, MTV Schweiz, ORF 1, ORF 2, France 3, RAI UNO, TF 1, France 4, M6 CH, Radio 105 Network sowie Teleclub.

Die interGGA dankt ihren Abonnentinnen und Abonnenten im Voraus bestens für das Verständnis.

Neue Kombi-Angebote und schnelleres Internet

22. Dezember 2010 - News, Pressemitteilungen

Folgende Medienmitteilung wurde heute von unserem Provider, der ImproWare AG, veröffentlicht:

 

ImproWare AG mit neuen Internet-Angeboten und neuem Webauftritt

Ab 1. Januar 2011 bietet die ImproWare AG, die grösste Internet- und Telefonieproviderin der Nordwestschweiz, neue attraktive Angebote zu unschlagbaren Preisen an. Gleichzeitig aktualisiert das Pratteler KMU seinen Webauftritt mit einem neuen, modernen Erscheinungsbild.

Attraktive Kombi-Produkte

An private Anwender richten sich die neuen Bündelangebote DUE und TRE. Diese kombinieren die bezüglich Preis-/Leistungsverhältnis verbesserten Internet- Abonnements mit der preiswerten Kabel-Telefonie und – sofern im betreffenden Ortsnetz verfügbar – mit intertainment-tv, dem Pay-TV-Angebot, zu einem Paket mit Vorzugspreis. DUE umfasst den Internet-Zugang und die Telefonie und TRE beinhaltet zusätzlich noch ein Pay-TV-Programmpaket nach Wahl: „Movie 1“, „Doku/Info“ oder „Sport1“. DUE ist bereits ab CHF 19.90 erhältlich, das Bündelangebot TRE ab CHF 55.90. Neu in Kombination mit DUE und TRE bietet ImproWare AG die Telefonie-Option „Festnetz Schweiz“ an mit jeweils 1001 freien Gesprächsminuten ins Schweizer Festnetz für zusätzlich CHF 9.90 im Monat an.

Unbegrenzt surfen für nur CHF 45 pro Monat

Das bisherige Internet-Abonnement „Private Economy“ wird leistungsmässig stark erweitert: Die maximale Geschwindigkeit beim Download liegt nun bei 20‘000 kbit/s und diejenige beim Upload bei 2000 kbit/s. Mit einem Preis von CHF 45 pro Monat lässt dieses Abonnement die Konkurrenz in dieser Leistungsklasse deutlich hinter sich.

Auch die Leistungen des Internet-Abonnements „Private Premium“ sind neu zu einem unschlagbaren Preis erhältlich. Für nur CHF 65 sind Bandbreiten von bis zu 60‘000 / 5000 kbit/s nutzbar. Zudem ist die Modem-Miete in diesem Preis enthalten.

Maximale Bandbreiten auch für Unternehmen

Die heutigen Abonnements „Commerce“ werden mit einer Erhöhung der Bandbreiten, speziell im Uploadbereich, noch besser an die Wünsche der Nordwestschweizer KMU angepasst und in zwei Angeboten zusammengefasst. „Commerce Light“ kostet CHF 150 bei maximal 25‘000 / 4000 kbit/s und „Commerce Premium“ CHF 350 bei maximal 65‘000 / 6000 kbit/s. Beim „Commerce Premium“ ist ebenfalls das entsprechende Modem im Abonnementspreis enthalten. Mit diesen attraktiven Angeboten bietet die ImproWare AG die ideale und wirtschaftliche Internet-Anbindung für die KMU der Region.

Auch für Wenig-Surfer attraktives Preis-/Leistungsverhältnis

Obwohl sich das Internet-Nutzungsverhalten in den letzten Jahren deutlich in Richtung eines grösseren Breitbandbedarfs entwickelt hat, sind Abonnements für Gelegenheit-Surfer noch immer beliebt. Darum werden auch die populären Starter-Abonnements „Private Light“ und „Private Standard“ zu den bisherigen Preisen und Leistungen beibehalten.

 

Weitere Infos:
ImproWare AG, Tel. 061 826 93 07, info@breitband.ch, www.breitband.ch

Download Pressemitteilung und Übersicht neue Internet- und Kombi-Abos.

interGGA stellt um auf digitale Übertragungstechnik

6. Dezember 2010 - Allgemein, Pressemitteilungen

Radio- und TV-Sender erhalten neue Frequenzen.

Am 7. Dezember 2010 kommt in der Kopfstation der interGGA in Reinach eine voll digitalisierte Übertragungstechnik zum Einsatz. So entsteht mehr Platz für die wachsende Zahl an digitalen Fernseh- und Radiosendern. Die Umstellung bedingt einen neuen Sendersuchlauf bei allen Empfangsgeräten.

Die Zahl digitaler Fernseh- und Radiosender nimmt laufend zu. Die ständig wachsende Zahl der HDTV-Programme benötigt immer mehr Platz auf dem Frequenzraster. Um ihren Kunden die Vorteile und den uneingeschränkten Genuss der digitalen Übertragungstechnik zu gewährleisten, erneuert und modernisiert die regionale Kabelnetzanbieterin interGGA ihre Kopfstation in Reinach komplett.

Sie erhöht damit nicht nur die Übertragungsqualität und schafft mehr Platz für die Sender, sondern ist auch auf künftige Dienste, wie etwa interaktives Fernsehen gerüstet.

Wen betrifft die Senderumstellung?

Der Ausbau kostet die Kunden der interGGA nichts; die Empfangsgebühren bleiben dieselben. Alles, was nach der Umstellung getan werden muss, um in den Genuss der neuen Übertragungsqualität und der neuen Senderauswahl zu kommen, ist einzig, einen neuen Sendersuchlauf bei den Radio- und Fernsehgeräten durchzuführen. Dies gilt auch für gewisse analoge Empfangsgeräte. Der Suchlauf kann im Laufe des 7. Dezember 2010 erfolgen.

Bei der technischen Umstellung in der Kopfstation können aufgrund der Komplexität des Systems kurzfristig unvorhersehbare Probleme auftreten. Sollte sich die Umstellung verzögern, wird am Dienstag, 7. Dezember morgens, im TV, auf dem interGGA-Infokanal und unter www.intergga-ag.ch darüber informiert.

Betroffen von der Senderumstellung sind alle interGGA-Kunden in den Gemeinden Aesch, Arlesheim, Biel-Benken, Binningen, Bottmingen, Dornach, Duggingen, Ettingen, Grellingen, Nenzlingen, Oberwil, Pfeffingen, Reinach, Rodersdorf und Therwil.

Analoger Empfang trotz digitaler Technik auch weiterhin möglich

Rund sechzig Prozent der TV-Konsumenten in der Region schauen nach wie vor analog. Die Umstellung auf eine digitale Übertragungstechnik bedeutet nicht, dass künftig keine analogen Fernseh- und Radioprogramme mehr empfangen werden können. Das digitale Fernsehen wird aber immer beliebter und es zeichnet sich ab, dass bereits ab 2012 verschiedene Sender, darunter auch das Schweizer Fernsehen, den Analog-Betrieb einstellen werden. Für den Umstieg auf digitales TV zahlt der Kunde bei der interGGA keine zusätzlichen Gebühren, auch nicht für die HDTV-Sender. Es braucht lediglich ein digitales TV-Gerät.

Kabelnetzbetreiberin interGGA rüstet sich für die Zukunft

18. November 2010 - Allgemein, Pressemitteilungen

Folgender Artikel wird am Donnerstag, 18. November 2010 im Wochenblatt für das Birseck und Dorneck, Birsigtal Bote und Binninger Anzeiger erscheinen:

 

Mehr Kapazität für neue Fernsehsender. Logischere Reihenfolge der Kanäle. Eine neue, voll digitalisierte Kopfstation in Reinach soll zahlreiche Vorteile für TV-Konsumenten bringen. Allerdings müssen diese nun ihre Sender neu programmieren.

„Wir sind in unserem Einzugsgebiet bereits vorzüglich ausgerüstet mit fortschrittlichen und überaus schnellen Glasfasernetzen. Was nun folgt, ist der Ersatz der zehn Jahre alten Kopfstation in Reinach“, sagt Jörg Hauser, Vizepräsident des Verwaltungsrats der interGGA AG. Die Gemeinden der Region beziehen als Aktionäre der interGGA ihre Fernseh- und Radiosignale bei der interGGA. Stellt man sich die Leitungen in die Quartiere bzw. zu den TV-Konsumenten als Äste oder Zweige eines Baumes vor, ist die Strecke von der Kopfstation zu den GGA-Netzen der interGGA-Gemeinden der Stamm. Die Kopfstation hat die Funktion, das Hauptsignal für Fernsehen und Radio zu empfangen, aufzubereiten und weiterzuleiten.

45‘000 Kunden in der Region

„Die technische Aufrüstung auf IP-Technologie des so genannten „Headends“ werde voraussichtlich in der ersten Hälfte des Dezembers stattfinden“, sagt Beatrix Zimmerli, Geschäftsführerin der interGGA. Die damit verbundene Anpassung des Senderrasters hat zur Folge, dass mehr Platz für zukünftige Fernsehkanäle und grössere Internetkapazitäten zur Verfügung steht. Ausserdem soll die Störungsanfälligkeit geringer werden, die Reihenfolge der digitalen Sender logischer aufgebaut sein und das ganze Netz für künftige Dienste, wie etwa interaktives Fernsehen, vorbereitet sein, liess die Geschäftsleitung verlauten. „Die Aktion ist mit einer Defragmentierung eines Computers vergleichbar“, veranschaulicht Jörg Hauser die Aktion. Schon heute sind über das Kabelnetz der interGGA über 190 digitale (inkl. der in HD-Qualität angebotenen Sender) und 50 analoge TV-Sender in bester Qualität ohne vorgeschriebene Set-Top-Box und ohne Zusatzkosten über Kabel zu empfangen. Über 45‘000 Kunden in der Region nutzen dieses Angebot.

Neue Sendereinstellung erforderlich

Der Ersatz der Kopfstation hat allerdings auch zur Folge, dass die Abonnenten der interGGA ihre Sender neu programmieren müssen. „Dies ist ein ärgerlicher Nebeneffekt, allerdings probieren wir via Medien, Fachhändler sowie unserem eigenen Info-Kanal, die Leute auf diese Tatsache hinzuweisen“, sagt Zimmerli. Auf www.intergga-ag.ch kann man unter Infocenter/Anleitungen sehen, wie der entsprechende Sendersuchlauf bei diversen TV-Modellen mit eingebautem Digital-Empfänger durchgeführt werden kann (siehe Infobox).

TV, Radio, Internet und Telefon aus einer Buchse

„Viele Leute wissen nicht, dass die interGGA neben analogem, digitalem und HD-TV auch Internetverbindungen und Telefonie über das Glasfasernetz zu einem höchst interessanten Preis anbietet“, meint Jörg Hauser. Er zielt damit auf die Werbeoffensive der Swisscom für entsprechende Kombiangebote, die auch ein TV-Angebot via Telefonkabel beinhalten. Der Vertreter des Verwaltungsrats sieht allerdings den regionalen Anbieter interGGA klar im Vorteil: „Unser Netz ist nicht nur schneller und wesentlich günstiger als dasjenige der Swisscom. Wir sind auch regional gut abgestützt und arbeiten eng mit dem Fachhandel zusammen. Zudem wird unser Infokanal mit Gemeindenachrichten zunehmend ausgebaut und gewinnt tagtäglich an Zuschauern“. Nicht zuletzt biete die Swisscom auch kein analoges Fernsehen an, was gemäss seiner Schätzung doch immer noch 60% in der Region ausmachen würde, so Hauser.

Die Firma interGGA AG wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, die Einwohner der beteiligten Gemeinden kostengünstig mit Radio- und Fernsehprogrammen zu versorgen. „Obwohl wir natürlich auch nach ökonomischen Grundsätzen wirtschaften, ist unser primäres Ziel nicht der Profit, sondern die optimale Qualität zum günstigsten Preis für unsere Kunden“, unterstreicht Geschäftsführerin Beatrix Zimmerli die genossenschaftlichen Tendenzen der interGGA AG.

Kabelnetzunternehmen setzen auf DOCSIS 3.0

6. September 2010 - Pressemitteilungen

Die beiden Kabelnetz-Unternehmen, GGA Pratteln und interGGA AG, Reinach, setzten sich an einer Informationsveranstaltung für Radio-/TV-Händler und Telekom-Installationsfirmen am 2. September in Pratteln mit möglichen technologischen Zukunftsszenarien auseinander.

Dabei ging es vor allem darum, ob die bestehenden, bewährten Kupfer-Koaxialkabel, welche die Quartierzentralen mit den Haushalten verbinden, durch Lichtwellenleiter bis in die Wohnungen (FTTH, Fibre-To-The-Home) ersetzt oder mit einem verbesserten Standard DOCSIS 3.0 aufgerüstet werden sollten. Grund für diese beiden alternativen Massnahmen ist der ständig wachsende, in letzter Zeit förmlich explodierende Bandbreitenbedarf. Dieser nimmt einerseits durch die zunehmende Zahl von Fernsehsendern, die ihr Angebot auch in HDTV-Qualität verbreiten, zu und wird andererseits durch die Vielzahl von datenintensiven Multimedia-Anwendungen im Internet verursacht. Verschiedene Referenten wiesen darauf hin, dass es mit dem Standard DOCSIS 3.0 problemlos möglich sei, über die bestehenden Koaxial-Anschlüsse 100 Megabits pro Sekunde und mehr zu transportieren und damit der in verschiedenen Studien prognostizierte Bandbreitenbedarf auch in den kommenden Jahren gedeckt werden kann. In Zukunft werden die Kabelnetzunternehmer weiterhin in die LWL-Technologie investieren und zwar vor allem bei neuen Gesamtüberbauungen, welche gegebenenfalls mit Glasfaserleitungen bis in die Keller oder allenfalls bis in die Wohnungen ausgelegt werden. Ein solches Projekt mit Mustercharakter hat die EBM im Elco-Park in Allschwil realisiert und darüber berichtet.

Ergänzt wurde die themenzentrierte Veranstaltung durch ein Referat unter dem Titel „Was macht eigentlich das BAKOM?“ und eine aufsehenerregende Präsentation über die wachsende Internet-Kriminalität und über Massnahmen, mit welchen man sich vor solchen Attacken schützen kann.

Neue digitale TV-Sender
Die beiden Kabelnetzunternehmen werden am 14. September neue Programme aufschalten, welche auch von den Kundinnen und Kunden der EBM Telecom empfangen werden können. Neben mehreren, frei empfangbaren englischen und spanischen Sendern und je einem thailändischen, holländischen und russischen Programm, wird ein weiterer HDTV-Sender aufgeschaltet und das Pay-TV Angebot „intertainment-tv“ erweitert. Um die neuen, digitalen Programme empfangen zu können, ist eventuell ein neuer Sendersuchlauf notwendig.

Neue Sender ab 14. September 2010



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