Die beiden Kabelnetz-Unternehmen, GGA Pratteln und interGGA AG, Reinach, setzten sich an einer Informationsveranstaltung für Radio-/TV-Händler und Telekom-Installationsfirmen am 2. September in Pratteln mit möglichen technologischen Zukunftsszenarien auseinander.
Dabei ging es vor allem darum, ob die bestehenden, bewährten Kupfer-Koaxialkabel, welche die Quartierzentralen mit den Haushalten verbinden, durch Lichtwellenleiter bis in die Wohnungen (FTTH, Fibre-To-The-Home) ersetzt oder mit einem verbesserten Standard DOCSIS 3.0 aufgerüstet werden sollten. Grund für diese beiden alternativen Massnahmen ist der ständig wachsende, in letzter Zeit förmlich explodierende Bandbreitenbedarf. Dieser nimmt einerseits durch die zunehmende Zahl von Fernsehsendern, die ihr Angebot auch in HDTV-Qualität verbreiten, zu und wird andererseits durch die Vielzahl von datenintensiven Multimedia-Anwendungen im Internet verursacht. Verschiedene Referenten wiesen darauf hin, dass es mit dem Standard DOCSIS 3.0 problemlos möglich sei, über die bestehenden Koaxial-Anschlüsse 100 Megabits pro Sekunde und mehr zu transportieren und damit der in verschiedenen Studien prognostizierte Bandbreitenbedarf auch in den kommenden Jahren gedeckt werden kann. In Zukunft werden die Kabelnetzunternehmer weiterhin in die LWL-Technologie investieren und zwar vor allem bei neuen Gesamtüberbauungen, welche gegebenenfalls mit Glasfaserleitungen bis in die Keller oder allenfalls bis in die Wohnungen ausgelegt werden. Ein solches Projekt mit Mustercharakter hat die EBM im Elco-Park in Allschwil realisiert und darüber berichtet.
Ergänzt wurde die themenzentrierte Veranstaltung durch ein Referat unter dem Titel „Was macht eigentlich das BAKOM?“ und eine aufsehenerregende Präsentation über die wachsende Internet-Kriminalität und über Massnahmen, mit welchen man sich vor solchen Attacken schützen kann.
Neue digitale TV-Sender
Die beiden Kabelnetzunternehmen werden am 14. September neue Programme aufschalten, welche auch von den Kundinnen und Kunden der EBM Telecom empfangen werden können. Neben mehreren, frei empfangbaren englischen und spanischen Sendern und je einem thailändischen, holländischen und russischen Programm, wird ein weiterer HDTV-Sender aufgeschaltet und das Pay-TV Angebot „intertainment-tv“ erweitert. Um die neuen, digitalen Programme empfangen zu können, ist eventuell ein neuer Sendersuchlauf notwendig.
Neue Sender ab 14. September 2010 Bei der interGGA können Sie die Olympischen Winterspiele in Vancouver (Eröffnung 12. Februar 2010) live und in HD-Qualität sehen.
Die deutschen Fernsehsender ARD und ZDF nehmen an diesem Tag ihren offiziellen HDTV-Betrieb endgültig auf (HDTV = High Definition Television = hochauflösendes Digital-Fernsehen). Bereits seit der Leichtathletik-WM im August letzten Jahres sind „Das Erste HD“ und „ZDF HD“ im digitalen Programm der interGGA verfügbar (Digitalpaket 07, 714.00 MHz).
Die Berichterstattung aus Vancouver wird von ARD und ZDF abwechselnd live übertragen – insgesamt rund 320 Stunden. Während „Das Erste HD“ neben der Eröffnungsfeier an neun Tagen berichtet, zeigt „ZDF HD“ neben der Schlussfeier die Wettkämpfe an acht Tagen.
Auch das Schweizer Fernsehen überträgt die Spiele in hochauflösender Qualität auf „HD suisse“ (SRG1-Paket, 594.00 MHz). Dabei werden die Wettkämpfe je nach Wochentag in deutscher, französischer oder italienischer Sprache übertragen. Bei gemeinsam ausgestrahlten Events sind alle Sprachen verfügbar.
HDTV ist für die Abonnenten der interGGA selbstverständlich unverschlüsselt und ohne monatliche Zusatzkosten empfangbar.
Sie benötigen lediglich einen Fernseher mit dem Label „HDready“ oder „FullHD“. Ausserdem eine HD-fähige Set-Top-Box (DVB-C, MPEG4) oder ihr Fernseher verfügt bereits über einen eingebauten HD-fähigen DVB-C Tuner. Ihr Radio- und Fernsehhändler berät Sie gerne.
Deshalb: Geniessen Sie die Olympischen Spiele in Vancouver in HD-Qualität! Die drei Kabelnetz-Unternehmen interGGA, GGA Pratteln und EBM, die rund 80’000 Haushaltungen in der Region versorgen, machen ihr TV-Programm-Angebot noch attraktiver. Ab 1. Dezember werden die restlichen, bislang nur analog verfügbaren Programme auch in digitaler Qualität verbreitet. Zudem wird ein neuer Sender aufgeschaltet und das Pay-TV-Angebot von intertainment-tv erweitert. Damit erhöht sich die Zahl sämtlicher verfügbarer Programme inklusive Pay-TV auf total 193. Die mit den Änderungen verbundenen Arbeiten in der Kopfstation verursachen lediglich kurze Unterbrüche.
Alles digital
Bis anhin waren immer noch eine Reihe von TV-Programmen lediglich in analoger Qualität verfügbar. Ab dem 1. Dezember werden diese zusätzlich in die digitale Palette aufgenommen. Diese doppelte Belegung nennt sich “Simulcast”. Wer bereits jetzt digitales Fernsehen nutzt, weiss das zu schätzen. Das lästige Umschalten des Fernsehers auf analog entfällt, wenn beispielsweise TeleBasel gesehen werden möchte.
Unter den neuen digitalen Sendern sind vor allem schweizerische sowie einige fremdsprachige Programme. Um welche es sich dabei handelt, kann auf den Info-Kanälen oder den Webseiten der Kabelnetzbetreiber nachgelesen werden.
Neuer Sender
Einem vielfach geäusserten Wunsch entsprechend, wird der deutschsprachige Sender „TIMM TV“ aufgeschaltet.
Neue attraktive Programme beim intertainment-tv
Das Pay-TV-Angebot wird um einige interessante Programme erweitert. Diese umfassen Filme, Sport, Dokumentation und Information sowie einige serbischsprachige Sender und eine zusätzliche italienischsprachige Produktion. Weitere Details auch hier auf den Webseiten und Info-Kanälen der Kabelnetzbetreiber. Weiterlesen Im Bestreben die Leistungsfähigkeit des Internet- und Telefonie-Dienstes zu steigern, werden in der Nacht vom 10. auf den 11. November 2009 im Kabelnetz der interGGA zusätzliche Kanäle für Internet und Telefonie aufgeschaltet. Dieser Schritt erhöht die verfügbare Bandbreite um das Doppelte und sichert die Qualität trotz stetig wachsendem Verkehr auch in Zukunft nachhaltig.
Durch die damit verbundenen Arbeiten kommt es am 11. November zwischen 00:00 und spätestens 06:00 Uhr zu einem Unterbruch des Internet- und Telefonie-Dienstes auf dem Breitbandnetz der interGGA. Das heisst, während dieser Zeit ist weder das Telefonieren noch das Surfen im Internet oder das Senden und Empfangen von E-Mails möglich. Der Radio- und TV-Empfang – analog und digital – ist jedoch normal verfügbar.
Betroffen sind alle Gemeinden, welche von der interGGA versorgt werden.
Die interGGA dankt ihren Abonnentinnen und Abonnenten im Voraus bestens für das Verständnis. Unaufschiebbare Umbauarbeiten an der Stromversorgung der Kopfstation Reinach und Geräte-Erneuerungen sowohl in der Kopfstation wie auch in der Ortszentrale Reinach führen zu folgenden Unterbrüchen:
01:00 bis 02:00 Uhr: Totalausfall von Radio- und TV-Empfang, Internet und Telefonie in allen angeschlossenen Gemeinden.
03:00 bis 03:30 Uhr: Totalausfall von Radio- und TV-Empfang in der Gemeinde Reinach.
03:00 bis 07:00 Uhr: Totalausfall von Internet und Telefonie in der Gemeinde Reinach.
Wir bitten unsere Abonnentinnen und Abonnenten um Verständnis für diese nicht vermeidbaren Unterbrüche. Die geplanten Arbeiten dienen einer weiteren Erhöhung der Sicherheit und Zuverlässigkeit unserer Anlagen.
Sollte das Kabelmodem nach dem Unterbruch nicht wieder selbständig in den Status „online“ wechseln, muss die Stromzuführung des Modems für ca. eine Minute unterbrochen werden. Nachher ist das Modem wieder bereit. Vom 15. bis zum 23. August finden in Berlin die 12. IAAF-Leichtathletik-WM statt. Sie werden vom Schweizer Fernsehen in HD-Qualität (HD suisse) vollständig live übertragen. Allerdings werden die Kommentare tageweise sprachregional wechselnd ausgestrahlt (D, F, I).
Auch die beiden deutschen Programme ARD und ZDF berichten täglich alternierend über sämtliche Wettkampftage und zwar auf besonderen Frequenzen in HD-Qualität.
Die Nordwestschweizer Kabelnetzbetriebe interGGA, GGA Pratteln und EBM verbreiten die beiden deutschen HD-Programme im Paket 07 auf 714 MHz. Zum Empfang der Programme ist ein Suchlauf auf der Set-Top-Box notwendig. Am 1. Juli 2009 erhält das Schweizer Sportfernsehen SSF einen eigenen, analogen Kanal bei der interGGA AG.
Erklärtes Ziel des SSF ist es, Plattform für nationale und regionale Sportaktivitäten zu werden, und zwar in allen erdenklichen Disziplinen, von Faustball über Beachvolleyball bis hin zu Autorennen, Armbrustschiessen und Fussball der Challenge League.
Das SSF wird im Kabelnetz der interGGA AG und im Netz der EBM Telecom AG auf 148,75 MHz, Kanal S7+ zu empfangen sein.
Der Sender DSF behält seinen Sendeplatz im analogen TV-Programm.
Einstellung Kanal S7+: Zunächst Kanal S7 einstellen und dann mit Menüpunkt “Feinabstimmung +” weiter. Verfügt Ihr TV-Gerät nicht über diesen Menüpunkt, lesen Sie bitte die Bedienungsanleitung (“Sendereinstellungen”). Um das Ausfallrisiko unserer Dienste zu reduzieren, wird in der Kopfstation der interGGA in Reinach ein altersbedingter Geräteersatz vorgenommen. Dies geschieht am 2. Juli 2009 zwischen 03.00 und 04.00 Uhr. Während der Arbeiten sind alle Dienste (Radio/TV, Internet und Kabeltelefonie) nicht verfügbar. In den bei der EBM Telecom AG angeschlossenen Gemeinden ist nur das Radio- und TV-Signal vom Unterbruch betroffen.
Zusätzlich sind infolge Gerätemodernisierung in der Ortszentrale Bottmingen alle Dienste am 2. Juli 2009 zwischen 04.00 und 05.00 Uhr in Bottmingen ausser Betrieb. Bis spätestens 07.00 Uhr sollten alle Dienste wieder verfügbar sein. Ab sofort können die News-Sendungen der Gemeinde TVs Aesch, Arlesheim und Reinach auch über das Kabelfernsehen empfangen werden. Die interGGA stellt den Gemeinden ihren Testkanal dafür zur Verfügung.
Seit mehr als einem Jahr produziert die Firma Fadeout GmbH für Aesch, Arlesheim und Reinach das Gemeinde TV. Die 5-7 minütigen Nachrichtensendungen werden alle zwei beziehungsweise vier Wochen auf den Webseiten der jeweiligen Gemeinden als Video aufgeschaltet und können dort, das heisst am Computer angeschaut werden. Jetzt warten die Gemeinden mit einer zusätzlichen Anwendung auf: Ergänzend zur Internet-Ausstrahlung kann das Gemeinde TV neu auch über das Fernsehen empfangen werden. „Wir übertragen die Internet-Sendungen unverändert auf den Testkanal der interGGA. Dort werden sie in einer Endlosschlaufe stündlich wiederholt”, erläutert die Aescher Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger. „Wir erwarten, dass wir den Zuschauerkreis für unsere Sendungen damit bedeutend erweitern können. Die Gemeinde erreicht mit ihren Informationen also wesentlich mehr Einwohnerinnen und Einwohner und hat zudem ein besseres Nutzenverhältnis für die aufgewendeten Kosten.” Weiterlesen Um die ständig wachsende Zahl von Internet-Nutzern mit einer gleichbleibend optimalen Leistung bedienen zu können, muss die GGA-Ortszentrale in Aesch ausgebaut werden. Dies geschieht am frühen Morgen des kommenden 18. Februar, ab 03.00 Uhr.
Weiterlesen |